Samstag 05.10.19 | Hanne Kah

Beginn: 20.30 Uhr

Was haben Axel Prahl, Andreas Bourani und James Newton Howard gemeinsam?
Die Antwort klingt überraschend, lautet aber: Gemeinsame Gastspiele mit HANNE KAH. Die Band überrascht durchaus in mancherlei Hinsicht. Die vierköpfige Formation aus Mainz wartet nicht nur mit Themen- und Kultur- Anspruch auf, sondern versteht es auch (ganz im Sinne ihrer Mission) musikalische Genre und Generationen zu vereinen. Irgendwo zwischen Vorbildern wie Amy Macdonald, Mumford & Sons und Rosanne Cash hat die Band es geschafft ihren eigenen Sound um die Ausnahmestimme ihrer Sängerin Hanne Kah zu finden und zu prägen. Mutig und selbstbewusst etablieren sie das Genre „Outlaw Music“ in einer eigenen Klangfarbe, die es so von einer deutschen Band noch nicht zu hören gab. Auf internationalen Festivals in Kanada und Übersee hat sich HANNE KAH bereits einen festen Platz erspielt (und wird auch in diesem Jahr wieder in Kanada touren).„Y“ ist das zweite Studioalbum von HANNE KAH. Die junge Band überrascht einmal mehr mit sehr erwachsenen und auch mit tagespolitischen Themen, ganz entsprechend ihrem Engagement.


Im Sommer 2018 treffen sich Hanne und die Bandmitglieder am südlichsten Zipfel deseuropäischen Festlands, in Andalusien. Nicht nur die Koffer sind reichhaltig gepackt, auch die Notizbücher der vier sind bis zur letzten Seite gefüllt. Mit Blick in die unberührte Landschaft gelingt der Austausch von Gedanken, Ideen und Sensibilitäten besonders gut. Das nun vorliegende Album „Y“ entsteht. Auch wenn ein geplantes Songwriting sich im Vorfeld gerne mal optimal anfühlt, ist und bleibt es doch ein kreativer Prozess, ohne Garantie auf ein zählbares Ergebnis. Dass es für das neue Album nicht an Ideen mangelt, war gewiss. Einzig, dass sich die anstehenden Themen über ganze 16 Songs soweit gefächert ausbreiten würden, hatte die Band selbst nicht erwartet. Schnell war klar, dass das Album im Titel das ausdrücken würde, wofür die Band steht. - “Y“! HANNE KAH sind Botschafter der Generation Y, die sich im Geist der heutigen Zeit auf allen Ebenendes Lebens zu beweisen hat.


Die Geschichten der Songs skizzieren die Vielfalt dieses Albums. Die erste Single “Greta“ kündigte das Album im Februar dieses Jahres schon an und erfuhr, nicht nur aufgrund der Aktualität des Themas, Beachtung und Zuspruch. „Mitten im Songwriting für das aktuelle Album, kam damals die Meldung über die Sender“, erinnert sich Hanne. „Eine 15-jährige Schwedin geht nicht mehr in die Schule, sondern stattdessen in den Protest, um für ihre Zukunft zu kämpfen. - Was für ein Statement! Was für eine Persönlichkeit!“ Zu dem Zeitpunkt war noch nicht damit zu rechnen, welche Dynamik dadurch ausgelöst werden sollte, aber die Kraft der Aktion animierte die Band umgehend, die ersten Textzeilen zu formulieren. Damit war das symbolische Bekenntnis zu “Greta“ geboren. Der Songversteht sich nicht nur als Hommage an die Aktion, sondern untermauert auch die Philosophie der Band. Folgerichtig supporten HANNE KAH mittlerweile in verschiedensten Städten die Fridays for Future. Unter anderem spielt die Band am Freitag, den 12. April in Berlin im Invalidenpark.


Auch “100 People“ greift eine berührende Situation aus dem Alltag unseres Medienzeitalters auf. „Das Lied entstand, nachdem wir die Bundestagsrede von Anita Lasker-Wallfisch gesehen hatten. Wir waren zutiefst berührt.“ Der Titel beschreibt die Situation im Raum während und nach der Rede. „Es gab Standing ovations fast aller Anwesenden, lediglich wenige Vertreter einer Partei (rechts vom Podium) erhoben sich nur sehr widerwillig und langsam. Dieses Kapitel der deutschen Geschichte ist für uns immer noch sehr schwer greifbar.“ Der Song spiegelt dieses Gefühl wider und ist als Erinnerung, über die Generationen hinweg, zu verstehen. Der Titel “Generation“ setzt sich mit dem hohen Tempo des modernen Lebens, dem wir alle ausgesetzt sind, auseinander. Die Informationsflut, die ständige Erreichbarkeit, der Versuch sich dagegen zu wehren und zu entschleunigen - doch im Zeitalter der Digitalisierung gibt es keine Auszeit. Überall und zu jeder Zeit werden wir an den Krisen dieser Zeit beteiligt. Und im Grunde sehnen wir alle uns nach der gemeinsamen Erinnerung, nach dem Gemeinschaftsgefühl, das die Generationen zu vereinen weiß.


“Blame It On Me“ handelt von Mut. Den Mut zu haben, alles hinter sich zu lassen, ein neues Kapitel aufzuschlagen und sich nicht mehr im gegenseitigen schuldig sprechen zu verlieren. Wenn dies bedeutet, alleine zu sein oder auch Menschen hinter sich zu lassen, heißt es in dem Lied: “Amen” - “So sei es”. Wie dieser Song vermittelt auch der Titel “Come On” die Stimmung von Aufbruch und Aufstehen, sich aus Konventionen lösen und als millennial Generation voranzuschreiten. “I Hope You Dance“ kommt als Ballade getarnt, motiviert jedoch dem Grau im Alltag etwas entgegenzusetzen. Der Song ist ein Appell daran, den eigenen Kern verstehen zu lernen, das Leben anzunehmen und zu feiern. Das gilt für jedes Alter. So ist der Song als Duett angelegt.
Als Counterpart konnte der niederländische Ausnahmemusiker JB Meijers, der spätestens seit dem Eurovision Song Contest 2014 jedem ein Begriff ist, zur Mitwirkung begeistert werden. JB verleiht dem Song mit seiner Stimme eine gewisse Reife und setztauch musikalisch einen besonderen Akzent. Das Duett ist eine Hommage an das Genre und reiht sich nahtlos in die Reihe der großen Duette der Outlaw-Music Community ein.


Sowohl die Zusammenarbeit mit JB Meijers, sowie auch die Reaktionen aus dem Ausland belegen einmal mehr, dass diese Band ohne Zweifel zur Spitze gehört, die in einen neuen Zeitgeist führt. Und zwar generationsübergreifend!


www.facebook.com/hannekahband
www.hannekah.com

 

Tickets gibt es an der Abendkasse und über Keyvent

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