Samstag 24.03.18 | Sonia

SONiA aka Disappear Fear
SONiA Rutstein ist eine vielseitige US - Musikerin (Gesang, Gitarren, Harmonika, Keyboard) aus Baltimore, die mit ihren Liedern positive Energie übermittelt. Ihr Motto und der Name ihrer Band , „Disappear Fear“, beinhaltet die Erkenntnis, dass Menschen gut miteinander leben und arbeiten können, wenn die Angst verschwindet. Die Angst vor dem Fremden, die Angst vor Schmerz und Verlust.
Wie wichtig es ist, Ängste zu überwinden, zeigen auch in Deutschland die täglichen Diskussionen über die Flüchtlinge. Nur, wenn wir unsere Angst besiegen, können wir effektiv weiter arbeiten, uns und unsere Gesellschaft weiter entwickeln.
Nach über 15 Neuveröffentlichungen aus US Studios in L.A., New York und Nashville gibt es 2016 zum ersten Mal eine DoppelCD, die live nicht in USA, sondern in Deutschland, beim MAXiMAL Rodgau aufgenommen worden ist. Alle befreundeten US Toningenieure haben bestätigt, dass es kaum besser geht.
Ihre Vorbilder sind die Großen der amerikanischen Folk-Szene ( wie Woody Guthrie, Pete Seeger, Phil Ochs, Odetta, John Prine ), aber auch der Rock-Geschichte (wie John Lennon, Bruce Springsteen, Santana). Gerne singt sie ihre Lieder auch in mehreren Sprachen (englisch, spanisch, hebräisch und arabisch).

 

Konzertnachlese im Darmstädter Echo 2015:
„Neue Farbe in der Americana-Reihe des Darmstädter Pädagog-Theaters:
Sonia Rutstein bei ihrem Darmstädter Auftritt.  
Ein amerikanisches Hoch hielt am Donnerstagabend Einzug im Gewölbekeller des Theaters im Pädagog (TIP): Die Songwriterin Sonia strahlte von der Bühne mit lebensbejahender Energie und Liedern voller Verve und Humanismus.“

„Es war ein herrlicher Frühlingstag, langsam geht am Donnerstagabend gegen 20 Uhr die Sonne unter. Man möchte sie am liebsten festhalten, statt nun in die Gewölbekeller-Dunkelheit des Theaters im Pädagog hinabzusteigen. Doch schnell wird klar, dass es noch ein äußerst sonniger Abend wird in der „Americana“-Reihe des TIP.
 Sie strahlt mit funkelnden Augen und breit lächelndem Mund unter ihrem strubbeligen Pony hervor. In leicht breitbeiniger Rock’n’Roll-Pose steht sie stabil auf der Bühne. Ihr Körper schwingt und tänzelt ein bisschen, während sie voller Verve Akkorde in ihre Akustikgitarre schlägt und gut gelaunte Melodielinien ganz locker aus dem Handgelenk dazwischenzupft. Die Sonne geht auf. Oder zumindest hält ein Hoch Einzug – es kommt aus den USA über den großen Teich und heißt Sonia, Sonia Rutstein.
Dass sie laut Ankündigung eine Cousine der Songwriterlegende Bob Dylan ist, entwickelt sich im Laufe ihres energiegeladenen Auftritts schnell von einer interessanten zu einer eher unwichtigen Hintergrundinformation. Denn die sympathische Frau aus Baltimore in Röhrenjeans, Boots und einer admiralsartigen Jacke steht, spielt und singt für sich selbst. Und das tut sie so sehr mit vollem Herzen und übersprühender Kraft, dass sie sich von Song zu Song immer wieder die Feuchtigkeit unter den Augen wegwischen muss. Geballte Emotion ist dabei nicht alles, was wirkt. Sonia ist eine versierte und vielseitige Gitarristin und Sängerin. Sie beherrscht die breite Palette des Akustikgitarrenspiels, vom zarten Zupfen folkiger Linien bis zum beherzten Schrubben rockiger Riffs.
Und ihre leicht angeraute, aber überraschend helle und mädchenhafte Stimme singt sich ähnlich mühelos durch diverse Gefilde und zelebriert dabei stets die Melodie. Die Songs sind füllig und dynamisch, und zwischen „Babadab“- oder „Ohoh“-Linien klingt dabei auch ein gewisser Popfaktor durch.
„Sie deckt eine Farbe ab, die wir so im Programm noch nicht hatten“, befand einleitend Thomas Waldherr, Organisator der „Americana“-Reihe und apostrophierte sie als Vertreterin des politischen Folks. Doch pflegt sie diese Kunst weniger in der Klangtradition ihres Verwandten Dylan, sondern mehr nach ihrem großen Vorbild, dem bereits 1976 verstorbenen Songwriter Phil Ochs.
Es sind nicht wirklich Protestsongs, denn selbst in ihren politischen Stücken bewahrt sie eine lebensbejahende, positive Haltung. Da textet eher eine empathische Humanistin als eine anklagende Kritikerin, und sie besingt nicht zuletzt auch den amerikanischen Traum von Freiheit und Selbstverwirklichung. Bitterkeit klingt da nicht an.
Und als sie gegen Ende des Konzerts mit ein paar Covernummern dann doch noch Bob Dylan mit „Like a Rolling Stone“ ihre Reverenz erweist oder John Denver mit „Leaving On A Jet Plane“ und das Publikum selig mitsingt, da wird der Folk auch ein bisschen zur Folklore. Aber die Sonia-Sonne, sie strahlte bis zum Schluss mit voller Kraft.“

 

„Die in Baltimore lebende Musikerin SONiA Rutstein beherrscht von leichteren Folk-Pop-Songs über Blues bis hin zu politischen Songs, mit denen sie sich gegen Krieg, Hunger oder Homophobie wendet, das ganze Spektrum des Folk-Genres. Sie ist eine bemerkenswerte Live-Künstlerin und – das soll nicht verschwiegen werden – eine Cousine von Bob Dylan.“ (Thomas Waldherr, Journalist und Autor verschiedener Werke über Americana und Bob Dylan)

 

 

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